Der TELEIOS als einziger Preis für Qualität und Innovation in der österreichischen Altenpflege zeichnet seit mehr als 20 Jahren Projekte aus. Die Siegerprojekte der letzten 10 Jahre wurden von Celine Pfeiffer im Rahmen ihrer Bachelorarbeit ganz genau unter die Lupe genommen und wissenschaftlich evaluiert.

Die Evaluation der mit dem TELEIOS-Preis für Innovation, Qualität und Nachhaltigkeit ausgezeichneten Projekte (2013–2024) belegt:
Die prämierten Initiativen entfalten nachhaltige Wirkung und tragen messbar zur Qualitätsentwicklung in österreichischen Alten- und Pflegeheimen bei.

Nachhaltige Umsetzung der Projekte

84% der prämierten Projekte werden weiterhin aktiv umgesetzt (n=19). 70% sind vollständig in den Regelbetrieb integriert, 71% in formale Strukturen wie Leitbilder oder Pflegekonzepte verankert.

Wahrgenommener Nutzen

Die Projekte wirken in mehreren zentralen Bereichen – besonders häufig genannt:

88% der Befragten bewerten den Gesamtnutzen als „sehr hoch“ oder „eher hoch“ (15 von 17). Keine:r sieht „keinen Nutzen“.


Rolle des TELEIOS-Preises

Der Preis wirkt als wichtiger Katalysator:

  • 59% der Projekte wurden extern verbreitet (z. B. Fachtagungen, Publikationen)
  • 59% werden als Good-Practice-Beispiele in der Branche wahrgenommen
  • Stärkt Motivation, Image und Legitimation der Einrichtungen

Gleichzeitig: Der nachhaltige Nutzen entsteht primär durch die Projekte selbst – die Prämierung verstärkt diese Wirkung.


Fazit

Der TELEIOS-Preis erfüllt seine Mission:

  • 84% der prämierten Projekte werden langfristig weitergeführt
  • Mehrdimensionale Nutzenwirkung (Qualität, Zufriedenheit, Image)
  • 59% der Projekte werden als Good-Practice-Beispiele wahrgenommen

Der TELEIOS ermöglicht es, innovative Ansätze in der Altenpflege sichtbar zu machen und deren nachhaltige Wirkung zu stärken. Der Preis bestätigt nicht nur bestehende Qualitätsarbeit, sondern fördert deren Verbreitung und Verankerung in der Branche.

Wir danken Frau Pfeiffer ganz herzlich dafür, dass sie ihre Arbeit dem TELEIOS gewidmet und damit einen wichtigen Beitrag zu seiner Fortführung hat. Und wir danken allen, die diese Arbeit unterstützt haben – insbesondere auch jenen, die für die Befragung und Interviews zur Verfügung gestanden haben – für ihre Unterstützung!